Unterschiedliche TV-Arten
Die Kathodenstrahlröhrenbildschirme kennt jeder. Rein äußerlich sind sie schon gut daran zu erkennen, dass sie sehr viel Platz weggenehmen und entsprechend schwer sind. Dies ist der "Röhre" geschuldet, die im Inneren des Gerätes für die analoge Bilderzeugung zuständig ist. Mittlerweile wurden die Röhrenbildschirme fast überall durch digitale Flachbildschirme ersetzt.
Einer dieser flachen Fernsehgeräte ist der Plasmabildschirm. Der kommt besonders dann zum Einsatz, wenn die Bildschirmdiagonale eine Rolle spielt, denn Plasmabildschirme werden erst ab einer Größe von 94 Zentimetern angeboten. Dementsprechend werden die Geräte gerne in Kaufhäusern und auf Messen benutzt, wo ein Plasmabildschirm immer einen Blickfang darstellt.
Flüssigkristallbildschirme (oder auch LCD-Fernseher vom englischen "liquid crystal display") sind in Privathaushalten wohl die weitverbreitetsten Fernsehgeräte. In sehr vielen unterschiedlichen Größen und meistens im Breitbildformat, haben die Flüssigkristallbildschirme dem Röhren-Fernseher schon seit einigen Jahren den Rang abgelaufen. Dies liegt insbesondere am vergleichsweise niedrigen Preis und an der enormen Produktvielfalt.
Die neueste Errungenschaft der Technik stellen die sogenannten organischen LED-Fernsehgeräte dar, kurz: OLED. Die vereinen zwar eine große Anzahl Vorteile in ihrem Gehäuse, noch ist die Technologie allerdings kaum zu bezahlen. An Größen von beispielsweise oben erwähnten 94 Zentimetern ist noch lange nicht zu denken. Trotzdem wird diesen Geräten wohl auf lange Sicht die Zukunft gehören.